Ich machs einfach

Warum mach ich dies? Warum mach ich das? Sinn des Lebens? Ist es der richtige Job? Warum laufe ich weg? Und vor was? Warum immer dem Glück nachjagen und es nicht erwischen? Warum nicht einfach mal hinsetzen und warten, bis es sich auf meine Schulter setzt. Wie ein Schmetterling. Einfach mal machen.

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Ganz ehrlich Gewissen, leck mich!

(4 Minuten Lesezeit)

Immer fasle ich in meinen Gedanken von Freiheit und wie ich versuche, sie zu erreichen. Und jetzt wurde mir bewusst, wie sich ein gut gekleideter Gast an die Sachertorte meiner Idealismus-Individualismus-Hochzeit geschlichen hatte, sich die größten Stücke reinstopfte und keine Rücksicht auf die anderen Gäste nahm. Darf ich vorstellen: mein Gewissen.

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Darf ich meine Versicherung betrügen?

Jetzt wurde mir auch noch mein Fahrrad geklaut. Ist eigentlich halb so wild, ums Fahrrad geht es nicht. Es geht mal wieder ums Prinzip und einen inneren Konflikt, ob ich meine Versicherung betrügen darf. Es geht um einen bewussten Satz, den ich hätte formulieren müssen. Einen Satz, der 600€ Wert wäre. „Mein Fahrrad war angeschlossen“. Hier folgt die nachträgliche Einladung zu der moralischen Kopfparty, auf der ich letztes Wochenende am Limit getanzt habe.

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Alles auf 0 – Nur noch ’ne Matratze und ein paar Schlüpper

Nachdem ich mehrere Jahre verschiedene Länder mit einem riesen 70L Wanderrucksack bereist bin, war mein Ziel in 2017 alle Reisen nur noch mit Handgepäck zu meistern. Alle Rucksäcke verkauft und nur noch einen im Repertoire – den Vaude 24+4L Rucksack. 28 Liter insgesamt. Jeder 4t-Klässler schleppt einen doppelt so großen Rucksack. Testphasen Anfang 2017: 2 Wochen Bali, kein Problem. Danach ein paar Tage Rumänien, Italien – kein Problem, trotz kälteren Temperaturen.

Finale im Dezember: Fast 4 Wochen auf die Philippinen, nur mit Handgepäck. Nicht nur kein Problem. Es hätte noch mehr rausgekonnt. Im Gepäck waren zudem 3 große, dicke Bücher.

Und plötzlich arbeitete in meinem Kopf ein Gedanke, der mich von fast all meinen Sachen verabschieden ließ.

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Ich dachte, ich sterbe

El Nido, 30 Grad, Luftfeuchtigkeit am Limit. Wir kamen an im kleinen Dörfchen auf der philippinischen Insel Palawan von wo aus wir einen Island-Hopping-Trip starten wollten. Und am ersten Abend erschuf ich mir meine eigenen Todesängste, obwohl gar nichts los war.

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Die Augen des kleinen Mädchens

6 Wochen Urlaub, 4 Wochen Philippinen, endlich ist es soweit.
Am Tag des Abflugs ging ich kurz noch mal in die Holtenauer. Meine Händen warm in den schrägen Jackentaschen meines Winterparkas. Innerlich auf die hoffentlich kommende Urlaubsgelassenheit einstimmend hüpfte ich eher als das ich ging. In meiner rechten Hand klimperten sich ein paar Münzen zwischen meine Finger. Vermutlich meine Loppo-Just-in-Case-Groschen.

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Der Bettler nervte mich!

Ein paar von euch mögen wissen, dass ich es sehr wichtig finde zu spenden. Living is Giving. Vor allem auf Instagram mach ich kein Hehl draus, wohin mein Geld geht. Pro Jahr aktuell ca. 3000€ an gemeinnützige Organisationen.
Letztens war ich aufm Weg zu Penny. Vor Penny steht immer ein vermeintlich Obdachloser, leicht schräg geknickt mit seinem Hund. Und aus welchem Grund auch immer, ging er mir von Mal zu Mal mehr auf die Nerven.

Was dieses Gefühl mit mir machte und was in mir passierte, beschreibt die folgende Geschichte.

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Was in einem einzigen Menschenleben passieren kann

Ich möchte euch von einer Frau erzählen, von der ich gerade in den letzten 10 Jahren bewusst sehr viel lernen durfte.

Sie erinnert mich täglich daran, was alles in einem einzigen Menschenleben möglich ist und daran, dass Leben Veränderung bedeutet. Vor wenigen Wochen durfte ich mit ihr in ihre Geburtsstadt fahren und erlebte einen Augenzeugen-Bericht, der mir einen Mantel aus Gänsehaut anzog und den Frosch im Hals zum Dauermieter werden ließ.

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